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Brot für die Welt

„Wasser für alle“ heißt es ab Sonntag

Wasser ist in Afrika ein besonders kostbares Gut - Brot für die Welt hilft, zum Beispiel in Kenia.

Wasser ist in Afrika ein besonders kostbares Gut - Brot für die Welt hilft, zum Beispiel in Kenia.

Die evangelischen Kirchen eröffnen am Sonntag die 59. Aktion von Brot für die Welt. Hessen-Nassau und Kurhessen-Waldeck feiern dazu einem gemeinsamen Gottesdienst am 1. Advent in Frankfurt-Unterliederbach mit der Stellvetretenden Kirchenpräsidentin. Dann heißt es dort: "Wassser für alle!".

Frankfurt / Darmstadt / Kassel, 28. November 2017. Unter dem Motto „Wasser für Alle“ eröffnen die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) sowie die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) am kommenden Sonntag (3. Dezember) in Frankfurt am Main die diesjährige Spendenaktion von „Brot für die Welt“. Den Gottesdienst zur 59. Aktion der Hilfsorganisation gestalten ab 10 Uhr in der evangelischen Kirchengemeinde in Frankfurt Unterliederbach (Liederbacher Str. 36b) unter anderem die Stellvertretende Kirchenpräsidentin der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Ulrike Scherf, der Frankfurter Prodekan Holger Kamlah sowie der Leiter des Zentrums Oekumene, Detlev Knoche. Außerdem wirken die Kantoreien Unterliederbach und Hoechst unter Leitung von Hartmut Keding sowie die beiden Pfarrerinnen der Gemeinde, Monika Kunz und Regina Westphal, mit. Gleich im Anschluss an den Gottesdienst lädt die Kirchengemeinde zum Basar zugunsten von Brot für die Welt ein. Neben Büchern, Kunsthandwerk und adventlichem Schmuck ist dort auch für Essen gesorgt. Allein im vergangenen Jahr kamen auf diese Weise vor Ort über 8.000 Euro für Brot für die Welt zusammen.

Kostbares Gut 

Die diesjährige Aktion von Brot für die Welt steht ganz im Zeichen des Themas Wasser. Unter dem Motto „Wasser für Alle“ will die evangelische Hilfsorganisation darauf aufmerksam machen, dass fast 850 Millionen Menschen weltweit keinen Zugang zu genügend Trinkwasser haben und bis zu 2,1 Milliarden Menschen täglich verunreinigtes Wasser trinken müssen. Ein Drittel der Weltbevölkerung lebt ohne sanitäre Einrichtungen. Wasserknappheit und der Mangel an sanitären Einrichtungen betrifft vor allem Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika. Ganz besonders schwierig ist die Situation in ländlichen Gebieten. Dort muss das Wasser oft aus weit entfernten Quellen geholt werden. Diese Arbeit belastet fast ausschließlich Frauen und Mädchen.

Ernährung sichern 

Nur mit Wasser gibt es Entwicklung und Ernährungssicherheit. Seit 2010 besteht, von den Vereinten Nationen festgelegt, das Menschenrecht auf Wasser und sanitäre Grundversorgung. Die Partnerorganisationen von Brot für die Welt verteidigen dieses Recht. Sie setzten sich für Menschen ein, die von Land- und Wasserraub betroffen sind. Vor allem unterstützen sie arme und benachteiligte Bevölkerungsgruppen beim Bau von Brunnen und Toiletten und klären über Hygiene auf. Sie fördern klein-räumige und kostengünstige Wasserspeicher- und Bewässerungssysteme, die die Ernährungssicherheit der ländlichen Bevölkerung in der Regel direkt verbessern, wie zum Beispiel in der Region nordöstlich des Mount Kenia. Hier hat der befreundete Entwicklungsdienst der Anglikanischen Kirche schon mehr als 2000 Familien durch Regenwasser-Speicherungssysteme geholfen, deren Trinkwassersituation zu verbessern. Mit Hilfe der Dorfbewohner baute eine lokale Firma einen Tank. Nur wenige Tage Regen genügen dann, um den Speicher ausreichend zu füllen.

Spendenkonto 

Brot für die Welt
Bank für Kirche und Diakonie
IBAN: DE10100610060500500500
BIC: GENODED1KDB


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